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Die Intranetversion

Serverlösung für Großinstallationen (Kliniken, Unternehmen, Institutionen etc.)

ROTE LISTE®

Die ROTE LISTE® - das sind über Jahrzehnte verlässliche, profunde Informationen rund um das Arzneimittel sowie ausgewählter Medizinprodukte in Deutschland

Die ROTE LISTE® versteht sich als Arzneimittelverzeichnis für Deutschland. Die Einträge erfolgen durch die pharmazeutischen Unternehmen auf freiwilliger Basis. Daher ist der Umfang umfassend aber nicht vollständig.

Die ROTE LISTE® bietet seinen Nutzern und kritischen Lesern einen breiten Überblick über das Arzneimittelspektrum in Deutschland.

Der Aufbau der ROTE LISTE®:

  • orientiert sich an Indikationen aufgefächert in 88 Hauptgruppen
  • bietet zusammenfassende Signaturen für die Übersicht zu speziellen Informationen zu Wirkstoffgruppen
  • umfasst prägnante, kurz gefasste Produktinformationen
  • stellt Hintergrundinformationen für die Praxis in den Sonderkapiteln zur Verfügung

Die ROTE LISTE® Intranetversion ist eine Auskopplung aus der ROTE LISTE® Online (Browserversion).
Die Nutzer werden als sog. „gleichzeitige Nutzer“ (concurrent user) interpretiert. Das Produkt wird auf dem Server eingespielt und muss nicht auf jedem einzelnen Rechner lizenziert werden. Das Programm überprüft, wie viele Nutzer jeweils zugreifen und verweigert den Zugang, wenn die lizenzierte Nutzerzahl überschritten wird.

Systemvoraussetzungen Windows

  • Windows Vista, Windows 7, Windows 8, Windows 10, Windows Server 2008, Windows Server 2012
  • 512 MB Arbeitsspeicher
  • 300 MB freier Festplattenplatz
  • Administratorrechte
  • .NET-Framework 4.5.1
    • für die Installation der Dienste ist das .NET-Framework ab Version 4.5.1 nötig, mit Version 4.0.x lassen sich die Dienste nicht installieren. Die Anwendung selbst lässt sich aber auch ohne Dienste starten. Eine Anleitung zum Starten der Anwendung ohne Dienste finden Sie in der FAQ.
  • Clientbrowser: mindestens Internet Explorer 9 oder vergleichbarer aktueller Browser

Systemvoraussetzungen Linux

  • 512 MB Arbeitsspeicher
  • 300 MB freier Festplattenplatz
  • installiertes Node.js ab Version 0.10
    • über den Paketmanager der Linux-Distribution
    • als Binaries direkt von der offiziellen Webseite nodejs.org
  • installierter Redis ab Version 2.8
    • über den Paketmanager der Linux-Distribution
    • als Binaries direkt von der offiziellen Webseite redis.io
  • Clientbrowser: mindestens Internet Explorer 9 oder vergleichbarer aktueller Browser

Für Informationen zu Konditionen bzw. zum Erhalt der Vertragsunterlagen sowie zur Bestellung von Testdaten senden Sie uns bitte eine Mail unter Angabe von Firma/Institution, Ansprechpartner und dem gewünschten Betriebssystem an rlaxi@rote-liste.de.

Windows

Installation

Sollten Sie bereits eine alte Version installiert haben, entfernen Sie diese bitte vor der Installation der neuen Version.
Führen Sie die Datei RoteListeIN-win32.exe bzw. RoteListeIN-win64.exe als Administrator aus und folgen Sie den Installationsanweisungen. Sie haben die Möglichkeit den Port für den Webserver anzugeben. Standardmäßig ist dieser 80.
Es muss vom installierenden Administrator sichergestellt werden, dass der gewählte Port sowohl offen als auch frei ist.

Starten

Nach erfolgreicher Installation finden Sie im Startmenü ein neues Verzeichnis, welches fünf Einträge enthält. Jedes dieser Programme muss mit Administratorrechten ausgeführt werden.

  • Dienste registrieren (registriert die Dienste, startet sie aber nicht)
  • Dienste entfernen (beendet die Dienste und entfernt sie)
  • Dienste starten
  • Dienste beenden
  • Deinstallieren (deinstalliert die gesamte Anwendung)

Die Dienste heißen RoteListe-Redis und RoteListe-Node. Redis ist der Datenbank-, Node der Web-Server.
Wollen Sie die Anwendung nach der Installation starten, müssen Sie die Dienste vorher registrieren und starten.

Starten ohne Dienste

Sollte eine Windows-Version verwendet werden, die das geforderte .NET-Framework nicht unterstützt und deshalb die Dienste nicht registriert werden können, lässt sich die Anwendung mit folgenden Schritten händisch starten:

  1. Datenbankserver starten
    1. Öffnen Sie die Datei src\data\bin\redis\Exe2Srvc.exe.config (sie enthält XML)
    2. Die Node configuration.appSettings enthält zwei Elemente - kopieren Sie beide Werte der Eigenschaften value in das Windows-Terminal (inklusive doppelter Anführungszeichen), das sollte ungefähr wie folgt aussehen:
      "INSTDIR\src\data\bin\redis\redis-server.exe" "INSTDIR\src\data\db\redis.conf"
    3. Führen Sie den Befehl aus, er startet den Redis-Server mit der angegebenen Konfiguration in der Datei redis.conf
  2. Webserver starten
    1. Öffnen Sie die Datei src\data\bin\node\Exe2Srvc.exe.config (sie enthält XML)
    2. Die Node configuration.appSettings enthält zwei Elemente - kopieren Sie beide Werte der Eigenschaft value in das Windows-Terminal (inklusive doppelter Anführungszeichen), das sollte ungefähr wie folgt aussehen: "INSTDIR\src\data\bin\node\node.exe" "INSTDIR\src\data\app.js"
    3. Führen Sie den Befehl aus, er startet Node.js mit der Datei app.js
    4. Die Meldung "[Error: ERR Invalid DB index]" am des Starts kann ignoriert werden.
    5. Sollte es beim Start zu einem Fehler "Error: listen EADDRINUSE" kommen, dann ist der gewählte Port bereits belegt. Die Beschreibung, wie der Port geändert werden kann, ist zu finden unter dem Kapitel Ports sind nicht frei
  3. Anwendung aufrufen
    1. Die Anwendung kann nun im Browser über die Adresse localhost:[gewählter Port] aufgerufen werden.

Deinstallation

Wollen Sie die Anwendung deinstallieren, sollten Sie die Dienste zuvor wieder entfernen.

Linux

Installation

Für die Installation muss die Datei RoteListeIN-linux.tar.gz entpackt werden.

Ports ändern

Die Anwendung benötigt zwei freie Ports. Einen für den Datenbankserver, einen weiteren für den Webserver.

  • Der Port des Webservers kann in der Datei data/config.json geändert werden.
  • Der Port des Datenbankservers benötigt Anpassungen in den Dateien data/config.json und db/redis.conf.

Starten

Um die Anwendung zu starten, wechseln Sie in das Verzeichnis der Anwendung und führen folgende Befehle aus:

redis-server db/redis.conf
node app.js

Deinstallation

Um die Anwendung wieder zu entfernen, beenden Sie Datenbank- und Webserver und löschen Sie das Verzeichnis.

Bekannte Probleme

Ports sind nicht frei

Die Anwendung benötigt zwei freie Ports. Einen für den Datenbankserver, einen weiteren für den Webserver.
Der Port des Webservers kann in der Datei data/config.json geändert werden.
Der Port des Datenbankservers benötigt Anpassungen in den Dateien data/config.json und db/redis.conf

Internet Explorer als Client im Intranet

Internet Explorer als Client im Intranet Der Internet Explorer (IE) erkennt automatisch Intranetseiten und startet diese im Kompatibilitätsmodus. In der Folge wird auch bei installiertem, aktuellem IE die Anwendung im Modus eines alten IE aufgerufen, wodurch diese nicht wie gewünscht funktioniert.
Um zu prüfen, in welcher Version Ihr IE die Seite aufruft, können Sie einfach folgendermaßen vorgehen:

  1. Starten Sie den IE und rufen sie die Anwendung auf.
  2. Drücken Sie F12, um den IE in den Entwicklermodus zu schalten (oder: Extras → Entwicklertools). Am unteren Rand öffnen sich die Entwicklertools.
  3. Wählen Sie im linken Menü der Entwicklertools den untersten Punkt Emulation.
  4. Unter Modus -> Dokumentenmodus wird die verwendete Version angezeigt. Steht dort Edge (Standard), dann wird die Seite mit der aktuell installierten Version des IE aufgerufen. Steht dort eine Zahl, dann ist das die Versionsnummer des IE, mit dem die aktuelle Seite aufgerufen wird. Damit die Anwendung funktioniert, darf diese Zahl nicht kleiner als 9 sein.

Die automatische Verwendung des Kompatibilitätsmodus des IE lässt sich in den Einstellungen verhindern, indem unter

Extras -> Einstellungen der Kompatibilitätsansicht

die Option "Intranetsites in Kompatibilitätsmodus anzeigen" deaktiviert wird. An dieser Stelle können auch Websites gepflegt werden, für die diese Option weiterhin gelten soll.
Um die vom IE als Intranet-Sites erkannten Seiten noch genauer zu konfigurieren, gibt es unter

Extras -> Internetoptionen -> Sicherheit -> Lokales Intranet -> Sites

die Möglichkeit, die Erkennung von Intranetseiten genauer zu steuern, bis hin zur Pflege der exakten Seiten unter dem Punkt Erweitert.

Die Anwendung lässt sich auf dem Client aufrufen, aber die Suche liefert einen 404-Fehler

Dies ist ein bekanntes Problem, wenn auf dem Client der Internet Explorer verwendet wird. Zur Lösung lesen Sie den vorherigen Punkt Internet Explorer als Client im Intranet.


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